Samstag, 8. Dezember 2007

A never ending story....


Sending a parcel to Germany! We went to the post office some time ago - readers of this blog know that this is one of my favourite places in Nagpur - got 8 (!) forms each, which I filled out last night meticulously (for each item in the parcel net weight, value, name, amount). Hargovind gave me some cotton, from the kitchen crew I got needles and yarn to sew the parcel. AND I found a cardboard of the right capacity and material. Finally, I felt prepaired to bring the project 'parcel' to an end!!
But then, this noon, the setback! Jona told me that none of the parcels which were sent recently reached its destination. Resignation. Arvo went to the DHL shop, a reliable German company! In India, reliability is costly - for my parcel it would have been nearly 100$. Plan B: I will give away most of the stuff, leave some things in Nagpur and send only a test parcel with some bits and pieces. Dear family, please dont be disappointed on Christmas. I tried my best! All the nice souvenirs will follow next february!

Countdown!

Da Arvo aufgrund seines Visums nach 90 Tagen aus Indien ausreisen muss, wird er am 13.12. nach Sri Lanka fliegen und im Februar wieder nach Nagpur kommen. Auch Jona wird Rainbow Richtung Deutschland verlassen, somit muessen wir die wichtigsten Aufgaben unseres Projektes diese und naechste Woche zum Ende bringen...Die naechsten Tage wird also nochmal richtig reingehauen! Heute gab es eine nette Abwechslung zum Bueroalltag, die VHSW Schuelerinnen (Village Help and Social Workers) aus Bamhani waren zu Besuch und Jona und ich haben eine kleine Praesentation ueber Deutschland gehalten, mit vielen Bildern - ich muss zugeben ich habe bei der Auswahl alle Klischees bedient - Oktoberfest, Koellner Karneval, Schloss Neuschwanstein, schneebedecke Zugspitze... Fuer die meisten der Maedchen, die aus den umliegenden Doerfern stammen, war es der erste Besuch in einer Stadt. Dementsprechend aufgeregt und herausgeputzt waren sie (ich habe sogar einige Highheels unter den Saris entdeckt!). Im Anschluss konnten die Maedchen mir noch Fragen stellen. 'Gibt es in Deutschland auch so viele Maeuse wie hier?', 'Warum sind die Strassen so leer?', 'Was baut ihr auf euren Feldern an?' waren einige... Nach einem gemeinsamen Mittagessen hat Ecumenical Sangam eine kleine Sightseeing Tour organisiert (Planetarium, Besuch der Slumstation, Stadt im Allgemeinen..) So, werde mich jetzt wieder an die Arbeit machen. -----Over

Donnerstag, 6. Dezember 2007

The Jhansi-Orcha-Khajuraho-Bhopal-Sanchi-Tour












































































































































































This morning at 6am we arrived at Rainbow after 5 fullpacked days of sightseeing in the north....

Sightseeing, aber die volle Droenung: von Jhansi zur Tempelgeisterstadt Orcha, hinduistische und Jain-Tempel von Khajuraho mit erotischen Skulpturen (es scheiden sich die Geister ob die Darstellungen tantrischen oder Kama Sutrischen Hintergrund haben), Moscheen, Basar und Theater in Bhopal, buddhistische Stupen in Sanchi. Dazu nicht mehr ganz hygienische Bettlaken, eine indische Light-and Soundshow zum historischen Hintergrund der Khajuraho Tempel und Chandela Dynastie, mit dem Fahrad von Tempel-zu-Tempel-Geheize, eine 40 km Radtour in 2 Stunden und einige Nachtzug und Busfahrten. Bin erstaunt was man in 5 Tagen alles machen kann...

Donnerstag, 29. November 2007

Wintereinbruch!

Auch in Indien wird es Winter. Tagsueber sind es zwar immer noch angenehme 30 -32 Grad, dafuer wird es nachts frisch. Da ich mich auch in eine vorweihnachtliche Stimmung bringen wollte (nachdem ich in euren Mails Sachen wie Weihnachtsmarkt, Printen, Gluehwein, SCHNEE lese) hat es mich heute nach der Arbeit in die Haupteinkaufsstrasse Nagpurs verschlagen. Riesen Menschentrauben um die Strassenhaendler - und was wurde verkauft? Klar, Handschuhe, Wollmuetzen, Daunenjacken, was sonst. Statt mit Waffeln, Printen oder sonst einem ungesunden Kram habe ich mich mit 1/2 KG Guave Fruechten vom Strassenhaendler vollgestopft. Dann noch zum Gewuerzbasar und CD-Fachhaendler meines Vertrauens. Herrlich! Ach ja, ich habe 2 Backpacker in der Stadt entdeckt, die ersten seit ich hier bin. Ganz Indian like habe ich erstmal eine Runde gestarrt. Und bin dann ganz schnell in die Menschenmassen eingetaucht. Small talk stand nicht auf meinem Vorweihnachtsprogramm.
Muss er auch gar nicht. Ich habe naemlich Folgendes in Arvos und meiner neuen Lieblingslektuere' Xenophobes Guide To The Germans', dass wir bei Jona entdeckt haben, entnommen: 'Small talk is an expression which has no direct equivalent in German. People would be mortified at the suggestion that any utterance they make is less than portentous. The English compulsion for discussing the weather is looked on with wry compassion. Instead the Germans are delighted to discuss the enormous strain and pressure of their work, hardships, stress symptoms, doomsday and other uplifting topics. ...'

Dienstag, 27. November 2007

Slum Visit





























Ecumenical Sangam is not only working in the villages south of Nagpur but also in 8 slums. So today, Mr. Bruce Sir (who will unfortunately leave us tomorrow), Arvo and I visited a sewing and tailoring class that is held in a slum community hall (a room, provided by Sangam with window grills to secure the sewing machines and equippment) . The slums themselves differ, the one we went to is a legal slum and therefore people started to built their houses of concrete and bricks instead of plastic sheets and corrugated iron. My first and of course subjective impression was that the atmosphere in the slum was different from the villages'. On our way to the community hall we passed some badly drunk and not so friendly looking folks, children here were dirtier and streets were lined with rubbish and other stuff. Around ten girls attended the 6-month course which is a great means of empowerment for them. After finishing the class they can earn their own money by sewing clothes and therefore stand on their own feet. Our visit naturally caused a lot of curiosity among the slum dwellers, especially the kids, so after a while the community hall was turned into a playground. Fortunately, Bruce and Arvo are perfect bouncers and so we got rid of the nags soon. (Pics: the slum sewing class, sewing class teacher Mamta Walde showing her latest work, slum kids, accomodation and Arvo on his way to the community hall)

Samstag, 24. November 2007

Vote for Banana!
























































































































Arrived! And we finally got a sleeping berth on the train. Viva la Korruption!

We saw some interesting election appeals and had an inspiring view from our hotel window!



Heute sieht die Welt schon wieder besser aus, dank eines herzlichen Empfangs der Rainbow Crew heute morgen, einem leckeren Fruehstueck und einer warmen Dusche! Hier ein paar Eindrucke der letzten 4 Tage...

Freitag, 23. November 2007

Jetzt kanns nur noch Angelina rausreissen...

Gehe um 4 pm ins Kino (neuer Film mit Angelina Jolie), Zeit totschlagen bis unser Zug abfaehrt.Dieser Tag wird hoechstwahrscheinlich in die Top 10 der schlimmsten Indien-Tage eingehen. Gestern schon etwas krank gefuehlt, heute wars noch schlimmer, Erkaeltung, Schuettelfrost, Fieber. Wir mussten leider schon um 6:30 das Hotelzimmer raeumen. Also mit vollem Gepaeck zum Bahnhof, Gepaeck weggeschlossen und seitdem in der Stadt unterwegs, fuehle mich wie ein Zombie. So sehe ich wahrscheinlich auch aus, was den Vorteil hat, dass mich die ganzen nervigen Inder heute ausnahmsweise in Ruhe lassen. Kann auch an meinem aggressiven Gesichtsausdruck liegen. Da wir unterschiedliche Plaene hatten, treff ich mich erst heute abend um 10 pm mit Arvo am Bahnhof...Habe eben bei der Railway Company angerufen, um unsere Sitzplaetze zu bestaetigen, leider ist wohl was schief gelaufen und wir sind auf Wartelistenplatz 52, heisst wir duerfen uns wie es aussieht in die 3te Klasse in den Sitzwaagen stapeln. Herrlich! Naja, das sind die derzeitigen Ausichten. Es kann als nur noch besser werden. Ansonsten war unser Start hier auch nicht gerade rosig. Um 5 am angekommen, dann Irrfahrt durch die Stadt, der 2te Rikscha Fahrer hat wenigstens den richtigen Stadtteil gefunden, weiter zu fuss ein paarmal um den Block bis wir das Hotel gefunden haben. Zimmer hatte ich als gut organisierte Deutsche natuerlich schon vor 2 Wochen reserviert und nochmal angerufen, um die Zimmer zu bestaetigen. Hieran konnte sich der Hoteltyp nicht mehr erinnern und dementspreched waren auch unsere zimmer nicht frei. Irgendwoher ist doch noch ein freies Doppelzimmer aufgetaucht. Die Stadt an sich ist sehr interessant, am besten hat mir das muslimische Basar-Viertel rund um die Charminar gefallen. Und lecker essen kann man hier! Gestern sind wir zum Golconda Fort gefahren, eine riesen Ruine auf einem Huegel. Schon recht imposant aber komplett mit Unkraut ueberwuchert, so dass man nicht so viel sehen konnte. So, jetzt drueckt mir mal die Daumen, dass ich wieder nach Nagpur komme! schnief

Now only Angelina can tourn the day around...
To kill time until our train to Nagpur departs I bought a ticket for the new film with Angelina Jolie. This day will definitively be on my top ten list of worst India days. I already felt a little bit ill yesterday but it went worse. Today I felt feverish, had headache and shivering. We had to leave our hotel room far too early this morning, so since then I am walking through Hyderabad like a Zombie, a white zombie with red eyes. Which is on the other hand good because not so many indians dare to harass me. Because Arvo and me had some different plans today we will meet at the railway station at 10pm. The start here was also quite adventurous, we arrived at 5 am in the morning, the first rikshaw driver drove us to the wrong end of town, the 2nd driver knew the area of our hotel, so after a sporty march with our backpacks we finally found our destination. unfortunately they mixed up my room reservation and first it seemed they are booked out, but then a deluxe double room turned up which we took, too tired to discuss any more. Apart from all these little hurdles, Hyderabad is an interesting city, my favourite was the basar area around Charminar. We also went to Golconda Fort, a huge quite impressive ruin, unfortunalety overgrown by weed. I will add some pictures once i am back!